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geschnittene Rhabarberstangen

Bild: Inga Nielsen / stock.adobe.com

Rhabarber

  1. Regional: Nein
  2. Saison: April bis Juni
  3. (Quelle: gemuese.ch, Verband Schweizer Gemüseproduzenten)

Rhabarber, der fälschlich oft zu den Früchten gezählt wird (selbst in der Nährwertdatenbank), ist sehr kalorienarm, enthält aber allgemein nicht sonderlich viele Nährstoffe. Den säuerlichen Geschmack verleihen ihm Apfel-, Zitronen- und Oxalsäure. Der hohe Gehalt an Letzterem macht Rhabarber sogar etwas problematisch. Sie fördert die Entstehung von Nierensteinen, behindert die Eisenaufnahme und wirkt in dieser Menge calciumzehrend. Deshalb sollten Sie gleichzeitig calciumreiche Nahrungsmittel essen, um damit die Säure zu binden.

Die Blätter sind giftig. Vor der Zubereitung müssen Sie auch den Blattansatz abschneiden. Schälen und Kochen im Wasser mindern den Oxalsäure-Anteil (Kochwasser immer wegschütten). Rhabarber soll nie roh verzehrt werden.

Er wird meist zu Kompott und Marmelade verarbeitet oder für Süssspeisen wie Glacé, Torten und Kuchen verwendet, seltener als Gemüse im üblichen Sinn.

Beachten Sie, dass die enthaltene Oxalsäure Metallgefässe angreifen kann, insbesondere Aluminium.

In ein feuchtes Tuch gewickelt, halten sich frische Rhabarberstangen im Kühlschrank etwa drei Tage.

Rhabarber in der Schweizer Nährwertdatenbank

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