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Nüsslisalat

Bild: silencefoto / stock.adobe.com

Nüsslisalat

  1. Regional: Ja
  2. Saison in der Schweiz: März bis November
  3. (Quelle: gemuese.ch, Verband Schweizer Gemüseproduzenten)

Nüsslisalat, in Deutschland Feldsalat oder Rapunzel, in Österreich Vogerlsalat, ist ein Baldriangewächs, also nicht verwandt mit den Blattsalaten. Sein Nährstoffgehalt ist höher: Viel Vitamin A-Äquivalent, Folsäure, etwas Vitamin C, B6, viel Kalium, Phosphor und Jod.

Allerdings gehört er zu den Salaten, die im Spätherbst / Winter eine besonders starke Nitratbelastung aufweisen (siehe auch Kopfsalat), die durch Kunstdünger zusätzlich gesteigert wird. Es empfiehlt sich der Kauf von Bio-Produkten.

Angebaut wird er im Allgemeinen auf sandigem Boden, weshalb man den Salat gründlich und sorgfältig waschen muss, um das unangenehme Knirschen zwischen den Zähnen zu vermeiden. Nicht wässern, damit die Nährstoffe erhalten bleiben.

Wir essen ihn hauptsächlich als Salat, seltener gedünstet als Beilage oder in Suppen und Eintöpfen (sehr kurze Garzeit). Restaurants bieten Nüsslisalat fast ausschliesslich mit Ei an. Auf Nachfrage bekommen Sie ihn in der Regel erfahrungsgemäss auch ohne. Der angenehm würzige Geschmack kann gut für sich alleine bestehen.

Richten Sie ihn gleich vor dem Servieren mit Sauce an. Er fällt schnell in sich zusammen und wird schlimmstenfalls sogar matschig.

Weil er nicht lange haltbar ist, sollten Sie beim Einkauf darauf achten, ob er nicht schon im Laden vor sich hinwelkt oder verfärbte Blätter hat. Idealerweise verbrauchen Sie den gekauften Salat noch am selben Tag, aber er lässt sich angefeuchtet im Gemüsefach des Kühlschranks gut ein bis zwei Tage aufbewahren.

Nüsslisalat in der Schweizerischen Nährwertdatenbank

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