Toggle (Hamburger) zum Umschschalten des Menüs
Broccoli

 

Broccoli (vom Duden empfohlene Schreibweise „Brokkoli“)

  1. Regional: Ja
  2. Saison in der Schweiz: Mai bis Anfang November
  3. (Quelle: gemuese.ch, Verband Schweizer Gemüseproduzenten)

Dieser enge Verwandte des Blumenkohls hat es in sich: Reichlich Vitamin C (mit 100 g decken Sie Ihren Tagesbedarf), Betacarotin (die Vorstufe zu Vitamin A), Vitamin B6, Folsäure, Kalium, Calcium, Phosphor und weitere Nährstoffe sowie Flavonoide und Senföle (die antibiotisch wirken). Damit Sie davon profitieren, sollten Sie ihn roh verzehren oder möglichst nur kurz dämpfen. Sturze (Strunk) und kleine Blätter sind ebenfalls essbar.

Meistens wird er gekocht (was viele Nährstoffe herausgelöst oder zerstört) als Beilage oder in Suppen. Sie können ihn aber auch einmal im Salat probieren, leicht angebraten oder im Gemüsecurry. Er schmeckt nur leicht nach Kohl und ist dennoch angenehm würzig. Allerdings wird es immer schwieriger, geschmacklich gute Exemplare zu finden.

Die violetten, weissen und gelben Sorten sind bei uns kaum verfügbar.

Haltbar ist er ein bis zwei Tage im Kühlschrank, in Plastikfolie sogar bis 5 Tage (wie üblich wäre es besser, ihn rasch zu verspeisen, damit möglichst viele Vitamine erhalten bleiben). Um (Bio-)Broccoli von Ungeziefer zu befreien, sollten sie ihn vorher mit Salzwasser waschen.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass die kleinen Blätter noch knackig sind. Sind die Blüten bereits geöffnet oder teilweise gelb, ist er nicht mehr frisch.

Broccoli in der Schweizerischen Nährwertdatenbank

© F. Zimmermann, D. Ochsenbein und Lizenzgeber – Alle Rechte vorbehalten / Impressum