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grüne Erbsen

Bild: Morgenstjerne / stock.adobe.com

Erbse

  1. Regional: Ja
  2. Saison in der Schweiz: Juni und Juli
  3. (Quelle: gemuese.ch, Verband Schweizer Gemüseproduzenten)

Die Erbse gehört zu den seltenen Hülsenfrüchten, die roh geniessbar sind. Sie zählt traditionell zum Gemüse, auch bei der WHO und der Aktion „5 am Tag“ der Ernährungsgesellschaften.

Als älteste Nutzpflanze der Welt mit über 250 Sorten ist sie weltweit geschätzt, weil sie uns versorgt mit Eiweiss, Kohlenhydraten (Stärke und Zucker), Provitamin A, Folsäure, ein wenig Vitamin C und viel Mineralstoffen (Kalium, Phosphor, Magnesium, etwas Calcium).

Für uns wichtig sind hauptsächlich vier Varietäten: die süssliche Auskern- oder Palerbse, die nicht ganz so süsse, eher mehlige Markerbse, die besonders knackige, süsse Knackerbse und die Zuckererbse (Kefe – siehe dort). Kleine, noch unreif geerntete Knackerbsen können Sie mit der Schote verzehren. Wegen ihres höheren Stärkegehaltes werden übrigens grosse Erbsen durch kochen mehlig.

Am häufigsten werden alle Sorten gedünstet oder gegart, sehr oft als Mischgemüse mit Karotten. Sie können sie auch leicht anbraten, in Suppen, Reisgerichten, Eintöpfen und Aufläufen verwenden oder einem Salat zufügen.

Sie ist ein typisches Verarbeitungsgemüse. Den grössten Teil der jährlichen Ernte verarbeitet die Industrie direkt zu Dosen- und Tiefkühlerbsen.

In der Schote können Sie Erbsen in ein feuchtes Tuch gewickelt im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu drei Tagen aufbewahren. Sobald Sie jedoch aus den Hülsen gelöst wurden, sollten Sie sie sofort verzehren oder einfrieren, weil sie sehr rasch an Aroma verlieren und mehlig(er) werden.

Erbsen in der Schweizerischen Nährwertdatenbank

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