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Gemüse

Bild: Olga Lyubkin / stock.adobe.com

Gemüse

Fünfmal am Tag soll man Gemüse und Früchte essen, was Fachleute für eine wirksame Krebsprophylaxe halten (dreimal Gemüse, zweimal Früchte). Dafür sorgen nicht nur die Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch die sogenannten „sekundären Pflanzen(inhalts)stoffe“, zu denen eine Vielzahl von Bitterstoffen, ätherischen Ölen, nicht proteinrelevante Aminosäuren und weitere Wirkstoffe gehören. Ihnen ist gemeinsam, dass sie derzeit noch ungenügend erforscht sind. Wir brauchen sie vielleicht ebenso sehr wie Vitamine, um unsere Gesundheit zu erhalten.

Deshalb sollten Sie ein Gemüse nicht einfach nur nach dem Eintrag in der Nährwertdatenbank beurteilen. Konsumieren Sie es unabhängig davon möglichst abwechslungsreich. Einige Wissenschaftler sind sogar der Meinung, dass sich durch „5 am Tag“ jede (!) Form von Krebs vermeiden lasse.

Für die Umwelt ist es in der Regel besser, regional und saisonal einzukaufen. Nur in Ausnahmefällen, bei sehr energiereichem Anbau, ist die Energiebilanz eines importierten Produktes besser. Regional und saisonal ist übrigens vielfach gesünder: Die hier geernteten Pflanzen enthalten häufig mehr Nährstoffe (u. a. der Transportwege und Lagerung wegen). Oft weisen pflanzliche Lebensmittel aus dem Ausland zudem mehr Pestizidrückstände auf. Manchmal sind das Mittel, die angesichts ihrer erwiesenen Gesundheitsschädlichkeit in der Schweiz verboten sind (und die nicht abreissende Diskussion um Glyphosat zeigt, dass wir hier einiges zulassen).

Freilandanbau ist gegenüber Treibhaus vorzuziehen, zumal das Gemüse meistens besser schmeckt (nur leider ist das in den Läden nicht immer angegeben).

Gleichermassen zu bevorzugen sind Bio-Produkte, falls ihr Geldbeutel das zulässt. In zahlreichen in den letzten Jahrzehnten durchgeführten Geschmackstests haben sie in der Regel kaum besser abgeschnitten als die konventionell angebauten Erzeugnisse. Aber sie enthalten tatsächlich viel weniger Schadstoffe, was sich auch auf unsere Gesundheit auswirkt. Die Umweltbelastung ist ebenfalls deutlich geringer.

Wir führen hier die verschiedenen Gemüsesorten auf mit einer kurzen Erklärung, damit Sie Neues entdecken und mehr erfahren über Altbekanntes. Guten Appetit beim Probieren!

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