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Federkohl: Blattrippen mit Blättern

Bild: Frank Hoppe / stock.adobe.com

Federkohl

  1. Regional: Ja
  2. Saison in der Schweiz: November bis März
  3. (Quelle: gemuese.ch, Verband Schweizer Gemüseproduzenten)

Federkohl ist der Schweizer Name für Grünkohl. Weitere Bezeichnungen sind Kale oder Krauskohl. Er entfaltet seinen eigentlichen Geschmack nach dem ersten Frost, weil er dann Stärke in Zucker umwandelt. Zugleich wird er dadurch leichter verdaulich.

Für ein Wintergemüse ist er äusserst nährreich. Erwähnenswert sind Eiweiss (3,83 g), Kohlenhydrate (3,13 g), Calcium (131 mg) und Kalium (156 mg). Dass er besonders viel Vitamin C enthalte, ist allerdings Quatsch: Mit 25 mg liegt er weit hinter anderem Gemüse und Früchten, vor allem auch Kohlarten wie Brokkoli (110 mg), Rosenkohl (110 mg), Blumenkohl (55 mg) oder Weisskohl (48 mg).

Bei uns in der Schweiz ist dieser Blattkohl noch nicht sehr verbreitet und nur auf Märkten, in Gemüseläden oder grösseren Filialen der Detailhändler erhältlich. Zum Teil begründet sich die nur langsam wachsende Beliebtheit mit dem fehlenden Wissen um die Zubereitung: Die zu bitteren Blattrippen werden nicht gegessen.

Die Blätter selbst haben ein würziges, bittersüsses Aroma. Sie schmecken besonders leicht angeschmort und anschliessend gedünstet. Kurz blanchiert eignen sie sich für Salat. Grünkohl lässt sich ebenfalls in Suppen, verschiedenen Gemüsegerichten und als Ersatz für andere Kohlarten verwenden, neuerdings häufig in Smoothies.

Ungewaschen ist Federkohl zwei bis drei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks haltbar.

In der Schweizer Nährwertdatenbank ist er nicht aufgeführt.

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