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Hülsenfrüchte

Bild: denio109 / stock.adobe.com

Hülsenfrüchte

Gerade für Vegetarier sind Hülsenfrüchte ("Leguminosen") sehr wichtige Eiweisslieferanten, die wir allerdings mit wenigen Ausnahmen nur gekocht verzehren können, weil sie Phasin enthalten. Das ist ein giftiges Lektin (ein Protein), das durch Hitze die Struktur verändert und dadurch „deaktiviert“ wird. Ausreichend durchgegarte Hülsenfrüchte stellen also keine Gefahr dar (mehr dazu, wo nötig, bei den einzelnen Lebensmitteln).

Innerhalb der Nahrung bilden sie eine eigene Gruppe, werden aber oft zum Gemüse gezählt. Das ist im Grunde nicht falsch, weil „Gemüse“ kein botanischer Begriff ist, sondern eine willkürliche, nicht klar definierte Zusammenfassung einiger pflanzlicher Nahrungsmittel. Wir schliessen uns jedoch der Einteilung der WHO und somit der Ernährungsgesellschaften an, weshalb wir Hülsenfrüchte separat auflisten. Dieser Einordnung folgend, führen wir Erbsen und grüne Bohnen unter Gemüse auf, obwohl es sich botanisch ebenfalls um Hülsenfrüchte handelt.

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