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Knollensellerie

Bild: Peter Jobst / stock.adobe.com

Knollensellerie

  1. Regional: Ja
  2. Saison in der Schweiz: ganzjährig
  3. (Quelle: gemuese.ch, Verband Schweizer Gemüseproduzenten)

Ist von „Sellerie“ die Rede, ist hier meist der Knollensellerie gemeint (auch Wurzelsellerie genannt), der seine Hauptsaison von Juli bis November hat. Aus dem Gewächshaus und als Lagergemüse ist er das ganze Jahr über erhältlich.

Wenn Sie den Nährstoffgehalt dieses Wurzelgemüses überprüfen, sticht es nicht gerade heraus, aber hier ist ebenfalls zu beachten, dass wir oft grössere Mengen verzehren. Ausserdem enthält er entzündungshemmende Stoffe, fördert die Verdauung und steht ihm Ruf, das Nervensystem und die Potenz zu stärken. Jedoch gehört er zu den 14 Hauptallergenen und kann eher milde bis sehr heftige Reaktionen auslösen. Es hilft nur wenig, ihn zu kochen. Betroffen sind meist Pollenallergiker, die auf Birke oder Beifuss allergisch sind (und oft auch auf Äpfel, Karotten, Erdnüsse, Petersilie oder Dill). Das ist vor allem problematisch, weil Sellerie häufig von der Lebensmittelindustrie verwendet wird. Es besteht Kennzeichnungs-Pflicht.

Gegessen wird er überwiegend als Suppengemüse oder roh als Salat. Doch Sie sollten ihn einmal in Scheiben gebraten oder als gegartes Gemüse probieren. Das Fruchtfleisch wird allerdings schnell braun, weshalb man es gleich nach dem Schälen und Schneiden mit Zitronensaft beträufelt, damit es die Farbe behält, wenn man ihn roh verzehren will. Der Garvorgang hält diese Verfärbung ebenfalls auf. Die kleineren Knollen sind zarter und weniger fasrig; die grösseren können zusätzlich innen hohl sein.

Im Kühlschrank lässt sich Knollensellerie bis zu zwei Wochen lagern.

Knollensellerie in der Schweizerischen Nährwertdatenbank

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