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Hagebutten mit Holzschalte und Blättern

Bild: kolesnikovserg / stock.adobe.com

Hagebutte

  1. Regional: ja
  2. Saison in der Schweiz: September bis November
  3. (Quelle: SGE, schweizerische Gesellschaft für Ernährung)

Dass die Hagebutte sehr viel Vitamin C enthält (1250 mg auf 100 g), ist allgemein bekannt. Sie punktet jedoch ebenfalls mit anderen Vitaminen und Mineralstoffen, beispielsweise 800 µg Retinoläquivalent (Vitamin A), 291 mg Kalium und 257 mg Calcium. Da ist es schade, sie bloss als Tee oder Konfitüre zu konsumieren.

Eigentlich umfasst der Begriff „Sammelnussfrüchte“ verschiedener Rosengewächse, hauptsächlich Wild- und Heckenrosen. Vor der Verwendung müssen Sie nur die kleinen Nüsschen entfernen (die werden ihrer feinen Härchen wegen als bzw. im Juckpulver missbraucht). Dann können Sie Hagebutten roh essen. Sie schmecken süsslich sauer und eher herb. Nutzen lassen sie sich auch zum Würzen von Hauptgerichten, in oder als Mus, im Fruchtsaft, in Saucen, Suppen, Füllungen oder Süssspeisen.

Hagebuttentee gilt als hilfreich bei Blasenentzündung und gegen Erkältung. Der Tee kann bei empfindlichen Personen allerdings in grösseren Mengen genossen zu Übersäuerung führen.

Studien belegen ausserdem, dass ein Pulver aus Samen und Schale der Früchte dabei hilft, bei Arthrose die Gelenkschmerzen zu mildern (z. B. Institute for Clinical Research, Kolding, Dänemark, 2014).

In der Schweizer Nährwertdatenbank ist die Hagebutte nicht enthalten.

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