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Clementinen mit Blättern, gewachst, und Schnitze

Bild: M.studio / stock.adobe.com

Clementine

  1. Regional: Nein

Meist zu den Mandarinen gezählt, ist die Clementine (angeblich) eine Kreuzung aus dieser und der Pomeranze. Sie ist süsser und enthält weniger Säure, aber ihr Nährstoffgehalt entspricht ungefähr dem der Mandarine. Sie sind vorwiegend, jedoch nicht zwangsläufig kernlos.

Wir essen sie hauptsächlich als Obst. Verwendet werden sie ebenfalls in Obstsalaten, als oder im Dessert und in Torten oder Kuchen (z. B. als Belag).

Wie alle Zitrusfrüchte werden sie bei konventionellem Anbau in der Regel gewachst (sie sind also nicht zwingend vegan) und gespritzt. Die Biozide dringen in die Schale ein und lassen sich nicht abwaschen. Der Zusatz „nach der Ernte unbehandelt“ lässt den Schluss auf Pestizideinsatz davor zu. Wer auf der sicheren Seite bleiben will, kauft Bio-Produkte.

Grüne Stellen sagen nichts aus über den Reifegrad. Solche Früchte können ebenso reif sein wie die orange-farbenen.

Geschmacklich überzeugen Clementinen leider nicht immer. Sie werden teils zu früh geerntet und künstlich nachgereift, weshalb empfohlen wird solche aus Südeuropa erst ab ca. Dezember zu kaufen. Auch das Problem der gelegentlichen Überlagerung ist beiden Früchten gemein. Frisch sind sie mit einem grünlichen Stielansatz.

Clementinen sind sehr lange haltbar, im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu zwei Monate.

In der Schweizer Nährwertdatenbank sind sie nicht aufgeführt.

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