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Mungobohnen, ungeschält

Bild: Bjoern Wylezich / stock.adobe.com

Mungobohne

  1. Regional: Nein
  2. Saison: ganzjährig, da getrocknet

Die Mungo- oder Mungbohne heisst auch „Jerusalembohne“, „Lunja“ oder „grüne Sojabohne“. Mit Soja ist die Pflanze allerdings nicht verwandt.

Was in unseren Läden als „Sojasprossen“ angeboten wird, sind in Wirklichkeit fast ausnahmslos Sprossen der Mungobohne. Die sind für Sojaallergiker unbedenklich. Asiatische Restaurants verarbeiten teilweise jedoch echte Sojasprossen, weshalb Allergiker immer nachfragen müssen.

Mit den Inhaltsstoffen der Sojabohne und weiteren Leguminosen kann die Mungbohne nicht ganz mithalten. Sie enthält unter anderem weniger Eisen und Vitamine. Dennoch ist sie sehr gesund und bietet eigene Vorteile: Sie ist leicht verdaulich und für rohen Verzehr geeignet. Die Keimlinge sind nicht so bitter wie Sojasprossen.

Verwenden können Sie die Hülsenfrucht in Suppen, Eintöpfen, Gemüsegerichten oder als Sprossen (z. B. roh oder in typischen Wokgerichten). Sie ist einer der möglichen Grundstoffe für Dal, ein indisches Gericht. Glasnudeln werden aus Mungobohnenmehl hergestellt.

Im Allgemeinen ist die Bohne getrocknet und ungeschält im Handel (grüne Farbe). In asiatischen Läden ist sie manchmal auch geschält erhältlich (gelblich).

Mungobohnen sind nicht in der Schweizer Nährwertdatenbank aufgeführt.

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